steuern.prüfung.recht
Bild Währungsverluste aus Fremdwährungsdarlehen
Ausgabe:

Aktuelle Steuernews

Weitere Beiträge

Klimaschutzprogramm 2030

Steueranreize für mehr Umweltschutz ...mehr

Steuerförderung für Ehrenämter

Geplante Freibetragserhöhungen ...mehr

Währungsverluste aus Fremdwährungsdarlehen

BFH verneint Werbungskostenabzug ...mehr

Wertlose Aktien noch 2019 ausbuchen

Gesetzesänderung zum Jahreswechsel droht ...mehr

A1-Bescheinigungen

Arbeitnehmerentsendung ...mehr

Sozialversicherungs-Rechengrößen 2020

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat am 3.9.2019 den Referentenentwurf zur Sozialversicherungs-Rechengrößenverordnung 2020 vorgelegt. ...mehr

Eigenbelege für den Betriebsausgabenabzug

Grundsätzlich sind sämtliche Betriebsausgaben durch Belege nachzuweisen. ...mehr

Fristverlängerung für Registrierkassen-Umstellung

Betroffen sind alle Steuerpflichtigen, die Bargeldeinnahmen mittels einer elektronischen Registrierkasse aufzeichnen. ...mehr

Währungsverluste aus Fremdwährungsdarlehen

Börse

Der Fall

Ein Steuerpflichtiger hatte ein Darlehen zur Ablösung eines Fremdwährungsdarlehens aufgenommen. Das Fremdwährungsdarlehen diente der Finanzierung eines Vermietungsobjektes. Der Investor wollte die Zinsanteile, die in Folge von Währungsverlusten auf die Erhöhung des Darlehensbetrages entfielen, als Werbungskosten abziehen. Der Bundesfinanzhof (BFH) entschied jedoch, dass Währungskursverluste für den Werbungskostenabzug unbeachtlich sind.

Begründung

Der BFH begründet seine Auffassung im Urteil vom 12.3.2019 (Az. IX R 36/17) damit, dass ein Wechselkursrisiko nicht unmittelbar aus der Vermietung und Verpachtung resultiert. Die Mehrkosten würden vielmehr - wie die Tilgung selbst - die nicht steuerbare Vermögenssphäre des Steuerpflichtigen betreffen.

Fazit

Bei Umschuldung eines Fremdwährungsdarlehens sollte darauf geachtet werden, dass nur der Darlehensanteil in Höhe des Umrechnungskurses bei der Darlehensaufnahme umgeschuldet wird. Ein darüber fortbestehendes Fremdwährungs-Teildarlehen könnte weitergeführt werden und die Zinsen auf das fortbestehende Darlehen sollten als Werbungskosten weiter abgezogen werden können.

Stand: 28. Oktober 2019

Bild: SyB - stock.adobe.com

Logo alltax gmbh, Gerhard-Kindler-Str. 6, 72770 Reutlingen, Deutschland, Work Tel: Work+49 7121 9333-0, Fax: Fax+49 7121 9333-99,
Logo von Atikon Atikon Kornstraße 15 4060 Leonding Österreich Work Work+43 732 611266 0 Fax+43 732 611266 20

Sie verlassen die Alltax Website. Weder Alltax noch PrimeGlobal sind verantwortlich für den Inhalt der von Ihnen besuchten Seite.

Ja, externen Link öffnenSchließen